3D-Gesichtserkennung - Sicherheit pur!


Biometrische Merkmale sind Eigenschaften, die eine Person charakterisieren und damit identifizieren. Gesichter sind unstrittig das wichtigste Merkmal bei der zwischenmenschlichen Identifikation, was auch durch die Integration digitaler Gesichtsbilder in die neue Generation von Reisepässen dokumentiert wird. Weitere biometrische Merkmale sind die Authentisierung und Identifizierung anhand von Iris, Retina, Venenmuster, Handkontur oder DNA.

Bereits verfügbare Systeme am Markt bieten besonders für hochkritische Infrastrukturen noch keinen ausreichenden Schutz. Unterschiedliche Kopfhaltungen oder ungünstige Kamerawinkel führen oftmals zu einer deutlichen Verschlechterung der Erkennungsleistung und die Zugangsauthentisierung kann verhältnismäßig leicht anhand von Fotos überwunden werden.

Deshalb zeigt Rittal in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IGD eine Erweiterung der Gesichtserkennung um dreidimensionale Gesichtsdaten. 3D-Modelle ermöglichen eine Korrektur des Gesichtsbildes bei Kopfbewegungen und ungünstigen Kamerawinkeln. Zudem sind sie frei von perspektivischen Verzerrungen, so dass Grundmaße wie der Augenabstand korrekt erhalten bleiben. Das neue System ist daher nahezu fälschungssicher, weil eindeutige Körpermerkmale verglichen werden.

Nach der Erfassung der 3D-Geometrie und der entsprechenden Textinformation wird das Gesicht im Rechner in eine frontale, allgemeingültige Ansicht gedreht und anschließend mit vorab erfassten 3D-Gesichtern verglichen. Nur bei ausreichender Übereinstimmung der Geometrien gilt der Benutzer als autorisiert und erhält Zugang beispielsweise zu einem Rechenzentrum oder einem Sicherheitsraum. Das System ist dazu noch problemlos mit weiteren Zutrittskontrollen kombinierbar, umso eine noch höhere Sicherheit zu gewährleisten. Durch die 3D Gesichtsfelderkennung wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen komplett personengebunden und lässt sich einfach protokollieren.